Warum Sie End-of-Life- und End-of-Support-Daten im Jahr 2026 aktiv überwachen müssen

Übersicht der IT-Plattformen, die 2026 ihr Lebensende oder das Ende des Supports erreichen

IT-Migrationen und Sicherheitsvorfälle landen immer häufiger in den Nachrichten. Eine der oft unterschätzten Ursachen ist das Ignorieren der End-of-Life (EOL) und End-of-Support (EOS) Termine von IT-Produkten. Diese Fristen geben an, wann Software oder Hardware keine Updates, Patches oder Herstellerunterstützung mehr erhalten. Wenn Sie diese Meilensteine nicht rechtzeitig erkennen, riskieren Sie nicht nur Ausfallzeiten und Risiken für den digitalen Arbeitsplatz, sondern auch höhere Kosten und Compliance-Probleme.

Vergleich: Was ist EOL versus EOS

Es kommt häufig vor, dass diese Begriffe austauschbar verwendet werden. Es ist jedoch wichtig, den Unterschied zu kennen:

End-of-Life (EOL)
Dieses Datum markiert das Ende des Produktlebenszyklus. Es werden keine Fehlerbehebungen, Erweiterungen oder Sicherheitsupdates mehr veröffentlicht.

End-of-Support (EOS)
Nach diesem Datum bietet der Anbieter keinen Support mehr für Vorfälle oder Probleme. Als Unternehmen sind Sie im Falle von Problemen oder Ausfällen auf sich allein gestellt.

Wenn Sie diese Daten nicht richtig verwalten, verlagert sich Ihre IT-Umgebung von der proaktiven zur reaktiven Verwaltung – mit allen damit verbundenen Risiken.

Die Risiken von vergessenen EOL- und EOS-Daten

  1. Die Sicherheitsrisiken steigen
    Ohne Updates entstehen neue Schwachstellen, die Hacker ausnutzen können. Dies kann zu Datenschutzverletzungen oder sogar Ransomware-Angriffen führen.
  2. Der Herstellersupport endet
    Wenn ein Produkt EOS erreicht hat, können Sie den Herstellersupport nicht mehr in Anspruch nehmen. Dies erhöht die Auswirkungen von Fehlern und kann zu längeren Ausfallzeiten führen.
  3. Kompatibilitätsprobleme
    Neue Software, Sicherheitsmaßnahmen oder Betriebssystem-Updates passen möglicherweise nicht mehr auf veraltete Systeme. Dies kann Arbeitsabläufe stören und Integrationen unterbrechen.
  4. Compliance-Probleme
    Unternehmen, die z.B. zur Einhaltung von Standards oder Gesetzen (AVG oder ISO) verpflichtet sind, können in eine Zwickmühle geraten, wenn Systeme nicht mehr unterstützt werden.
  5. Höhere IT-Kosten
    Systeme ohne Support sind schwer zu warten. IT-Teams verbringen mehr Zeit mit Notlösungen statt mit strategischer Erneuerung.

Wichtig im Jahr 2026: Konkrete EOL-Daten, für die Sie jetzt planen können

Auf der Lebenszyklus-Seite von New Yard finden Sie einen aktuellen Überblick über die Produktdaten die Ihnen helfen, Ihre IT-Umgebung zukunftssicher zu machen.

Im Folgenden finden Sie eine Auswahl kritischer Termine im Jahr 2026:

Januar – März 2026

  • ControlUp Real-Time DX 9.0.5 (Hybrid Cloud) erreicht EOL im Januar 2026.
  • NVIDIA vGPU 18 End-of-Life im März 2026.

April – Juli 2026

Herbst 2026

  • Microsoft 365 Apps End-of-Support auf Windows Server 2022 im Oktober 2026.
  • Office 2021 EOL am 13. Oktober 2026.
  • Citrix Virtual Apps und Desktop 2503 EOL am 29. Oktober 2026.
  • Windows 11 23H2 am 10. November 2026
  • Ivanti Workspace Control EOL am 31. Dezember 2026. (lesen Sie hier für eine Alternative zu Ivanti: https://newyard.nl/ivanti-workspace-control-eol/)

Diese Daten sind bei der Planung von Upgrades, Migrationen oder Ersetzungen von Bedeutung.

Häufige Einwände + ehrliche Antworten

Einwand: "Wir haben noch keine Probleme, also können wir warten."
Antwort: Die meisten Risiken entstehen erst, wenn der Support eingestellt wird. Sicherheitslücken werden dann nicht mehr gestopft und der Support wird eingestellt. Sie gehen ein unnötiges Risiko ein.

Einwand: "Upgrades kosten Zeit und Geld."
Antwort: Natürlich erfordert jede Migration Investitionen. Allerdings sind die Kosten für einen Zwischenfall oder eine Sicherheitsverletzung oft viel höher als geplante Upgrades.

Einwand: "Unsere Benutzer bemerken nichts."
Antwort: Manchmal scheint es so, aber ohne Sicherheitsupdates und Kompatibilitätspflege gehen Sie ein großes Risiko von Leistungsproblemen und Frustrationen ein, die Sie erst später bemerken.

Checkliste: Womit Sie heute beginnen sollten

Verwenden Sie diese praktische Checkliste, um sofort loszulegen:

Lebenszyklus-Planung

  • Erstellen Sie einen zentralen EOL/EOS-Kalender.
  • Identifizieren Sie Systeme, die innerhalb von 12 Monaten ihr EOL/EOS erreichen.
  • Priorisieren Sie die Systeme nach Risiko und Auswirkungen.

IT-Überwachung

  • Verknüpfen Sie Lebenszykluswarnungen mit Ihrer Überwachungsplattform.
  • Richten Sie automatische Benachrichtigungen für anstehende Datensäulen ein.

Architektur & Sicherheit

  • Prüfen Sie die Kompatibilität der neuen Software mit bestehenden Systemen.
  • Planen Sie Sicherheits-Patches lange vor dem offiziellen EOL-Datum.

Kommunikation

  • Informieren Sie die Beteiligten über die Auswirkungen von EOL/EOS-Migrationen.
  • Planen Sie rechtzeitig interne Konsultationen mit Teams und Lieferanten.

New Yard als Ihr Lebenszyklus- und DEX-Partner

Als Experte für digitale Arbeitsplätze und EUC-Lebenszyklusmanagement hilft New Yard Unternehmen, den IT-Lebenszyklus in den Griff zu bekommen. Mit Dienstleistungen wie Monitoring, Environment Health Checks, Second Opinions und Beratung unterstützen wir die frühzeitige Erkennung von Lebenszyklusrisiken.

Unsere Expertise sorgt für minimale betriebliche Risiken und eine optimale Digital Employee Experience (DEX). Wir helfen Ihnen bei der Planung, Implementierung und Verwaltung von Upgrades, ohne Ihren Betrieb zu stören.

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